Team

Leiter des FWF-Projektes:

PD Mag. Dr. Hannes Leidinger

Zur Person:

Jahrgang 1969, Doz. Mag. Dr. Studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte in Wien. Neben archäologischen Ausgrabungen Gründer, Herausgeber und Redakteur einer historisch-archäologischen Fachzeitschrift. Gestaltung von diversen Ausstellungen, Beratung von Radiosendungen und TV-Dokumentationen. Mitarbeiter des Heeresgeschichtlichen Museums (1998) und der Fachbibliothek für Zeitgeschichte (2000/2001). Kooperationspartner bzw. Verfasser und Herausgeber mehrerer Publikationen des Filmarchivs Austria. Mitglied der Militärhistorischen Denkmalkommission des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport. Lehrtätigkeit an den Instituten für Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Wien seit 2001. Gastprofessor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien 2009 und 2012. Preise: Böhlaupreis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2004), Förderpreis der Stadt Wien (2006), Preisträger des Theodor Körner-Fonds (2006), „Das beste Wissenschaftsbuch 2013“ (Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft) - Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung/Verlag Buchkultur (2013). Zahlreiche Publikationen. Forschungsschwerpunkte: Österreichische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Sowjetunion, Filmquellen zur Geschichte Österreichs, Habsburgermonarchie, Erster Weltkrieg, Geschichtstheorien, Historische Suizidologie, Kapitalismus-, Sozialismus-, Kommunismus- und Kriegsgefangenenforschung, Militär- und Spionagegeschichte.

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Hannes Leidinger: Vergleichende Weltkriegsforschung – Analyse eines Trends, in: Dornik, Wolfram/Walleczek- Fritz, Julia/Wedrac, Stefan (Hg.): Frontwechsel. Österreich-Ungarns „Großer Krieg“ im Vergleich. Wien/Köln/Weimar 2014, S. 37-47.
  • Hannes Leidinger: Visualisierung des Krieges. Die Ostfront in österreichisch-ungarischen Fotografien und Filmproduktionen, in: Bachinger, Bernhard/Dornik, Wolfram (Hg.): Jenseits des Schützengrabens. Der Erste Weltkrieg im Osten: Erfahrung – Wahrnehmung – Kontext. Innsbruck/Wien/Bozen 2013 , S. 451-465.
  • Karl Vocelka/Hannes Leidinger/Karin Moser: Die Bildungspolitik der Ära Bruno Kreisky,  Begleitband zur Ausstellung, Hg.: Stadtschulrat für Wien, Wien 2013.
  • Verena Moritz/Julia Köstenberger/Aleksandr Vatlin/Hannes Leidinger/Karin Moser: Gegenwelten. Aspekte der österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918-1938, St. Pölten/Salzburg/Wien 2013
  • Verena Moritz/Hannes Leidinger: Oberst Redl. Der Spionagefall – Der Skandal – Die Fakten, St. Pölten/Salzburg 2012
  • Hannes Leidinger: Die BeDeutung der SelbstAuslöschung. Aspekte der Suizidproblematik in Österreich. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Zweiten Republik. Innsbruck/Wien/Bozen 2012.

MitarbeiterInnen:

Mag. Dr. Verena Moritz

Zur Person:

Geb. 1969 in Eisenstadt. Studierte Russische und Geschichte an der Universität Wien. Leiterin mehrerer Wissenschaftsprojekte, u.a. des FWF-Projektes „Österreichisch-sowjetische Beziehungen 1918-1938“; Mitglied der österreichisch-russischen Historikerkommission, Lehraufträge an der Universität Wien, zahlreiche Publikationen.

Forschungsschwerpunkte: Geschichte Russlands bzw. der Sowjetunion, Spionage- und Militärgeschichte, Diplomatiegeschichte bzw. Geschichte der internationalen Beziehungen, Erster Weltkrieg, Filmgeschichte, Österreichische Geschichte im 20. Jahrhundert, Geschichte der Habsburgermonarchie, Kriegsgefangenenforschung, Antisemitismus.

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Verena Moritz/Julia Köstenberger/Aleksandr Vatlin/Hannes Leidinger/Karin Moser: Gegenwelten. Aspekte der österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918-1938, St. Pölten/Salzburg/Wien 2013
  • Verena Moritz/Hannes Leidinger: Flüchtlingslager in Osteuropa im Ersten Weltkrieg. Erschließung, Positionierung und Skizzierung einer halb erkundeten Themenlandschaft, in: Christoph Jahr/Jens Thiel (Hg.): Lager vor Auschwitz. Gewalt und Integration im 20. Jahrhundert. Berlin 2013, S. 177-196.
  • Verena Moritz: Kriegsgefangene in Wien im Ersten Weltkrieg, in: Alfred Pfoser/Andreas Weigl (Hg.): Im Epizentrum des Zusammenbruchs. Wien im Ersten Weltkrieg. Wien 2013, S. 104-113.
  • Verena Moritz/Hannes Leidinger: Eine Nachbetrachtung, in: Wolfram Dornik: Des Kaisers Falke. Wirken und Nach-Wirken von Franz Conrad von Hötzendorf. Innsbruck/Wien/Bozen 2013, S. 201-221.
  • Verena Moritz/Hannes Leidinger, Oberst Redl. Der Spionagefall - Der Skandal - Die Fakten. St. Pölten - Salzburg - Wien 2012.

Mag.a Karin Moser

Zur Person:

Geb. 1974 in Wien. Studium der Geschichte und der russischen Sprache (Universität Wien). Autorin, Redakteurin, Kuratorin zahlreicher Filmreihen und Ausstellungen. Lehrtätigkeit an der Universität Wien (Institut für Geschichte und Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte). Langjährige wissenschaftl. Mitarbeiterin des Filmarchiv Austria. Gründungs- und Vorstandsmitglied der österreichisch-russischen Forschungsstelle am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Vorstandsmitglied des Wissenschaftsforums Tschechen in Wien.

Forschungsbereiche: Werbe- und Industriefilm, Propagandafilm, österreichische Identitätskonstruktionen, Ost-West-Stereotypen, Kalter Krieg und audiovisuelle Medien, Filmzensur, Mediengeschichte, österreichische Filmgeschichte, Filmpolitik, Österreichische Geschichte im 20. Jahrhundert.

Arbeitet an einer Dissertation zum österreichischen Werbe- und Industriefilm 1910-1938.

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Verena Moritz/Karin Moser: „Rotes Kino“: Die Rezeption der „Sowjetfilme“ in Österreich, in: Verena Moritz/Julia Köstenberger/Aleksandr Vatlin/Hannes Leidinger/Karin Moser: Gegenwelten. Aspekte der österreichisch-sowjetischen Beziehungen 1918-1938, St. Pölten/Salzburg/Wien 2013, S. 283-306.
  • Karin Moser: „Exzentrisch – wahrhaftig – österreichisch“: Josef Meinrads Filmrollen, in: Julia Danielczyk (Hg.), Josef Meinrad. Der ideale Österreicher, Wien 2013, S. 245-281.
  • Karin Moser: Charmant – markant – provokant: Der österreichische Werbefilm. Anfänge – Weichenstellungen – Durchbruch, in: Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft, Nr. 4/2013.
  • Karl Vocelka/Hannes Leidinger/Karin Moser: Die Bildungspolitik der Ära Bruno Kreisky,  Begleitband zur Ausstellung, Hg.: Stadtschulrat für Wien, Wien 2013.
  • Karin Moser: Vergessen – verloren – wiederentdeckt! Der österreichische Werbe- und Industriefilm – vielschichtige Quelle und wertvolles Kulturgut, in: Medien Archive Austria, „museum multimedial“. Audiovisionäre Traditionen in aktuellen Kontexten, Wien 2012, S. 229-248.

Mag. Dr. Thomas Ballhausen

Zur Person:

Geb. 1975 in Wien. Studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien, Lehrbeauftragter u.a. an der Universität Wien.

Forschungsschwerpunkte: Medienübergreifende Quellenkunde, Filmgeschichte, Archivtheorie, Medienkomparatistik.

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Günter Friesinger/Johannes Grenzfurthner/Thomas Ballhausen (eds.): Mind and Matter. Comparative Approaches towards Complexity, Bielefeld 2011.
  • Kerstin Parth/Oliver Hanley/Thomas Ballhausen (eds.): Work(s) in Progress. Digital Film Restoration Within Archives, Wien 2013.

 

Fördergeber:

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)

www.fwf.ac.at

 

Projektpartner:

Filmarchiv Austria

www.filmarchiv.at